VitaBar: Green Smoothies | Einfach gut kochen
Grüner Smoothie

Green Smoothies

Angesagt und köstlich!

Grün, grün, grün sind alle meine… Smoothies! Nach roten, orangenen und gelben Drinks stehen seit einiger Zeit grüne Säfte und Smoothies hoch im Kurs gesundheitsbewusster Genießer. Aus gutem Grund: Schließlich steckt in ihnen jede Menge Gutes und Gesundes. Was grüne Smoothies so healthy macht? Verraten wir hier.

Grüne Smoothies gehören seit einiger Zeit quasi zum guten Ton am Morgen. Wohin wir auch blicken: Diejenigen, denen der eigene Körper am Herzen liegt und die bei allem Gesundheitsbewusstsein trotzdem nicht auf den vollen Genuss verzichten möchten, schlürfen grüne Smoothies. Ein Trend, der, wie so viele, mal wieder aus den USA – oder noch konkreter: Kalifornien – zu uns herübergeschwappt ist. Dabei startet die Geschichte der grünen Smoothies bereits im Jahr 2004:

Erfinderin dieses grünen In-Getränks, das auch von Models und Schauspielern rund um den Globus zum Must-drink zählt, ist die in Russland geborene Autorin Victoria Boutenko: Nachdem bei ihr und ihrer Familie Anfang der 90er-Jahre jede Menge Krankheiten – Diabetes, Asthma, Allergien, Herzprobleme und einige mehr – diagnostiziert wurden, stellte sie die Ernährung von sich und ihren Liebsten auf Rohkost um. Es dauerte nicht lange, und die einstigen gesundheitlichen Probleme wurden weniger. Doch weniger bedeutet eben nicht: komplett weg. Davon ganz abgesehen hatte es die Familie nach Jahren der Rohkosternährung im wahrsten Sinne des Wortes satt, weiterhin ausschließlich Karotten und Co. zu knabbern.

Bei ihrer Recherche, was ihren Körpern gut tun könnte, stieß Boutenko 2004 auf die Ernährung von Schimpansen, deren Speisen zu rund 50 Prozent aus Früchten und zu 40 Prozent aus grünen Blättern bestehen. Um den meist herben Geschmack des „Grünzeugs“ zu mildern, wickeln Schimpansen süße Früchte in grüne Blätter ein. Ein Trick, der Victoria Boutenko inspirierte, Früchte und grünes Blattgemüse im Mixer miteinander zu vermischen. Denn was für Menschenaffen gut ist, kann auch für uns Homo sapiens nicht schlecht sein, schließlich besitzen Menschen eine bis zu 99,4 Prozent genetische Gleichheit zum Menschenaffen. Fortan landeten immer mehr grüne Blattgemüsesorten im Mixer von Boutenko. Die Geburtsstunde der grünen Smoothies! Und ihre Familie? Profitierte ebenfalls vom gesunden Genuss: Denn alle gesundheitlichen Probleme verschwanden auf Nimmerwiedersehen. Aber das nur am Rande. Widmen wir uns jetzt wieder der zentralen Frage:

Woher kommt die grüne Farbe in Green Smoothies?

Wie schon beschrieben, sorgen grüne Blattsalate für den kräftigen Farbkick im It-Getränk. Denn diese sind randvoll mit Chlorophyllen – grünen Farbstoffen, die Pflanzen bei der Photosynthese unterstützen. Bei uns Menschen sollen Chlorophylle, auch „grünes Blut“ genannt, die Reinigung des Bluts unterstützen, einem Eisenmangel vorbeugen, Krebszellen ausbremsen, den Körper entgiften und sogar Demenz vorbeugen. Die Liste der positiven Eigenschaften ließe sich ewig fortführen. Deshalb raten Ernährungsexperten auch uns Menschen zu einer chlorophyllreichen Ernährung. Besonders hohe Mengen des Health-Boosters stecken in Grünkohl, Brennnessel und Petersilie. Aber grundsätzlich gilt: Alles, was grün ist, enthält auch Chlorophyll. Neben grünem Blattgemüse gehören dazu beispielsweise auch Kräuter, grüne Sprossen, Gräser (wie Weizen-, Gersten- und Dinkelgras), Algen und sogar einige Obstsorten (zum Beispiel Kiwis).

Tipps zum Mixen von grünen Smoothies

Wer seinem Smoothie bzw. Saft einen kräftigen Schuss Grün verleihen möchte, sollte behutsam vorgehen und die tägliche Dosis an grünen Zutaten langsam erhöhen. Für Neustarter im Segment der grünen Smoothies gilt: Verwendet etwa 70 Prozent Obst und 30 Prozent Grünzeug und steigert diese Dosis dann langsam auf rund 50:50 Prozent. Denn insbesondere anfangs könnte der herbe Geschmack noch etwas irritieren. Nicht nur deshalb eignen sich (Baby-)Spinat, Feldsalat und Kopfsalat dank ihres geringen Eigengeschmacks perfekt als Farbgeber in Smoothies. Diejenigen, die cremige Drinks bevorzugen, werden Avocado im Smoothie lieben. Denn die Frucht der Pflanzenart aus der Familie der Lorbeergewächse verleiht nicht nur Getränken ein buttriges Finish. Aber grundsätzlich gilt: Erlaubt ist, was gefällt. Um herauszufinden, welche grünen Zutaten zu euch passen, probiert am besten verschiedene Varianten aus. Einzig Menschen, die an Nierenproblemen wie beispielsweise Nierensteinen leiden, sollten etwas vorsichtig sein und den Konsum nicht übertreiben, da grünes (Blatt-)Gemüse mehr Oxalsäure enthält als andere Sorten. Für alle anderen gilt: Happy Genuss! Eure Gesundheit wird es euch danken! Und auch eure Geschmacksnerven werden grüne Smoothies lieben (lernen)!

 

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