Vitabar Detox

Detox-Kur: Entgiften mit Smoothies und Säften

So funktioniert Detox

Auch wenn die Tage immer dunkler werden, eignet sich der Winter perfekt, unseren Körper zu entgiften und schon mal auf den kommenden Frühling vorzubereiten. Denn mit der richtigen Detox-Kur starten wir voller Power ins neue Jahr!

Heidi Klum macht es, Miranda Kerr und Claudia Schiffer auch und Gwyneth Paltrow sowieso. Ach, die Liste ließe sich ewig fortführen. Die Rede ist, ganz klar, vom Detoxen. Wohin wir auch blicken, scheinbar alles, was in und um Hollywood Rang und Namen hat, ist gerade im Cleansing-Modus. Es gilt ein ungeschriebenes Gesetz à la „Detoxing statt Völlerei“. Kein Wunder, denn dass Kekse und Naschis zwar kurzfristig unserer Seele gut tun, langfristig aber unseren Körper im Mitleidenschaft ziehen können, ist kein Geheimnis. Und deshalb starten auch wir noch heute unsere Detox-Kur. Apropos, was bedeutet Detoxen eigentlich genau? Und wir wirkt sich eine Detox-Kur auf den Köper aus?

Detox-Kur: Das passiert im Körper

Fangen wir erst einmal beim Wort an oder besser: der Herkunft von diesem an. Das englische Wörtchen Detox leitet sich vom Wortstamm „toxin“ ab, was übersetzt aus dem Lateinischen wiederum giftig heißt. Beim Detoxen steht also das Gift im Körper im Fokus bzw. wie dieses wieder ausgeschleust werden kann. Wir könnten auch entschlacken sagen, der deutsche Begriff. Das allerdings klingt… nicht so schön. Deshalb ist in den Hochglanz- und Fashionmagazinen meist auch vom Detoxen oder Detox-Kuren die Rede. Woher besagte Gifte und Schadstoffe überhaupt kommen? Aus der Nahrung, über Alkohol und Nikotin. Aber auch Umweltgifte, Stress und zu wenig Schlaf können unseren Körper belasten. Die Folge, wenn der „Zellmüll“ Überhand nimmt: Bleierne Müdigkeit, fahler Teint, stumpf aussehende Haare, schwaches Immunsystem, Magen-Darm-Probleme, Kopfschmerzen etc. Detox-Kuren sind also eine Art Frühjahrsputz für den Körper.

Die hierfür wichtigste Rolle spielt übrigens der Darm: Normalerweise benötigt der Körper rund 60 Prozent seiner gesamten Energie für die Verdauung. Da bei einer Detox-Kur im Normalfall auf feste Nahrung verzichtet wird, kann der Körper all die Energie, die sonst für die Verdauung draufgeht, nun für den Abbau von Gifstoffen einsetzen. Unterstützt wird das Powerorgan dabei von Leber und Nieren sowie Lunge und Haut, die während des Detoxen ebenfalls eine zentrale Mission verfolgen: Den Körper von allem Schlechten befreien. Klingt gut? Dann los, auf geht’s!

Detox-Kur: So startet ihr

Schon ein paar Tage bevor ihr startet, solltet ihr Lebensmittel, die den Körper schnell übersäuern – hierzu zählen z. B. Fleisch, Wurst, Süßes, Käse, Milchprodukte, Alkohol, Kaffee und Nikotin –, rigoros von eurem Speiseplan werfen. So ist euer Körper perfekt vorbereitet auf die folgende Detox-Zeit! Und auch euch fällt die Umstellung dann am Tag X auch nicht mehr so schwer. Viele legen vor dem Detox-Start zudem einen Darmentleerungstag ein, damit der Darm möglichst vollständig leer ist und somit perfekt vorbereitet fürs Entgiften. Bewährt hat sich hier in den meisten Fällen Natriumsulfat, besser bekannt unter dem Namen Glaubersalz, das eine abführende Wirkung hat. Aber Achtung: Da der Körper beim Abführen viel Flüssigkeit verliert, solltet ihr entsprechend mehr (Wasser oder ungesüßte Kräutertees) trinken.

Detox-Kur: Entgiften mit Smoothies

Wer seinen Körper mithilfe von Smoothies entgiften möchte, hat ein einfaches Spiel: Da die It-Getränke aus der ganzen Frucht zubereitet werden, also auch die Schale der Zutaten sowie das Fruchtfleisch beinhalten, sättigen sie prima – besonders im Vergleich zu Säften. Einen knurrender Magen bei einer Detox-Kur mit Smoothies, die einfach anstelle einer Mahlzeit getrunken werden, braucht ihr also nicht zu befürchten. Nicht nur deshalb eignen sich Smoothies perfekt für Detox-Einsteiger. Voll mit Ballaststoffen wird außerdem auch der Darm angeregt. Und dieser wiederum ist bekanntlich als Herz des Immunsystems bekannt. Wie in vielen anderen Bereichen gilt allerdings auch hier: Vielfalt zeichnet sich aus! Rot, gelb, grün sind nicht nur die Farben der bolivianischen Flagge – Obst und Gemüsesorten nach diesem Ampelprinzip sollten auch regelmäßig in euren Mixer bzw. Magen wandern. Denn bunte Früchte liefern ein zusätzliches Plus an sekundären Pflanzenstoffen.

Detox-Kur: Entgiften mit Säften

Detoxprofis und Entgiftungsfortgeschrittene sowie all diejenigen, die ihrem Organismus eine kleine Auszeit gönnen möchten, wählen statt Smoothies frisch gepresste Säfte. Denn im Vergleich zu Smoothies kommen diese fast gänzlich ohne Ballaststoffe aus. Bedeutet: Der Sättigungseffekt ist zwar eher niedrig, dafür aber wird auch dem Darm eine „Verdaupause“ gegönnt. Das Entschlacken wird also ordentlich gepusht. Vor (Heiß-)Hungerattacken braucht ihr euch dennoch nicht zu fürchten: Über den Tag verteilt „dürft“ ihr nämlich doppelt so häufig zum Glas greifen wie bei der Smoothie-Variante: Die gängigsten Saftkuren geben sechs Säfte vor, die von morgens bis abends (meist im Zweistundenrhythmus) geschlürft werden dürfen. Tipp: Abends ein leckerer Selfmade-Saft aus Mandeln und ein wenig Datteln – und auch der fatale Süßigkeitenheißhunger, der zumindest uns gerne mal auf der Couch vor dem Fernseher überfällt, ist gegessen. Oder besser: getrunken.

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